Marketing im Wandel – was hat sich geändert? (Outbound vs. Inbound Marketing)

Unterschied Outbound und Inbound Marketing, Person mit Mobiltelefon vor Laden Einkauf, Konsum

Seit Jahren ist Marketing im Wandel und hat sich teilweise grundlegend geändert. Der Medienkonsum der Menschen hat sich gewandelt und nervige Werbung wird vom Konsumenten ausgeblendet – sei es das Inserat in der Zeitschrift, die Werbung im TV oder die Bannerwerbungen auf diversen Websites/Plattformen.

Hinzu kommt, dass lineares Fernsehen rückläufig ist und Streamingdienste (Netflix, Disney+, Prime, …) enorme Zuwächse haben. Anstatt dem klassischen Radio hören wir unsere Lieblingsmusik Spotify, Apple Music, Amazon Music, Deezer, u.v.m.

Die wahrscheinlich meistgehasste Werbeplatzierung ist jene, die vor einem Youtube-Video platziert wird – vor allem, wenn sie nicht übersprungen werden kann. Dies fällt jedoch meistens auch nur deshalb so negativ aus, weil hier oft die 1:1 TV-Spots platziert werden – sprich wieder die klassischen Werbemittel.

Um die Wandel besser darzustellen, muss man die Marketingmethoden vergleichen – das traditionelle Marketing (Outbound Marketing) und erlaubnisbasierte Marketing (Inbound Marketing):

Was ist Outbound Marketing?

Dies kennen wir seit Jahrzehnten als klassisches Marketing wie etwas Fernsehwerbung, Printaussendungen, Inserate in Magazinen, Hörfunk, Plakate, Bannerwerbung und vieles mehr.

Diese Art des Marketings basiert auf „Störung“, welches zwar immer noch funktionieren kann, jedoch durch den digitalen Wandel wesentlich uneffektiver geworden ist.

Was ist Inbound Marketing?

Bei Inbound Marketing handelt es sich um ein erlaubnisbasiertes Marketing und die Verbreitung der Fragen deiner Kunden, die beantwortet werden. Dabei wird mit hochwertigen Inhalten gearbeitet mit der Absicht, dass du von deinen Kunden gefunden wirst und nicht umgekehrt.

Als Hilfestellung eine kleine Gegenüberstellung von Outbound- und Inbound-Marketing:

Unterschied Outbound und Inbound Marketing Marketing im Wandel

Wie finden die einzelnen Schritte im Inbound Marketing statt?

1. Anziehen

Zuerst musst du mit hochwertigen Inhalten deine Zielgruppe erreichen. Diese Inhalte sollten eine Hilfe bei Problemstellungen deiner Kunden sein. Idealerweise befinden sich diese Inhalte auf deiner Website bzw. auf deinem Blog. Promoted wird dieser Inhalt über Social Media, um ihn weiter zu verbreiten. Natürlich sollte der Inhalt auch so aufbereitet sein, dass dieser auch über Suchmaschinen gefunden werden kann und in Suchergebnissen erscheint, wenn ein Nutzer danach sucht.

2. Konvertieren

Du hast jetzt deine möglichen Kunden auf deine Website geleitet. Die Gefahr ist, dass sie schnell wieder weg sind. Daher sollte es einfache Möglichkeiten geben, wie du sie enger an dich bindest. Nachdem du ihr Interesse geweckt hast, kannst du ihnen weitere Inhalte präsentieren, die zum ursprünglichen Thema passen. Damit sie keine Neuigkeiten verpassen, können sie sich einfach für einen Newsletter anmelden. Führst du einen Onlineshop, präsentiert du passende Produkte zum Thema zu deinem Beitrag. Bietest du Dienstleistungen an, ermögliche ihm eine einfache Kontaktaufnahme für ein Erstgespräch.

Unterschied Outbound und Inbound Marketing, Person mit Mobiltelefon vor Laden Einkauf, Konsum

3. Abschließen

Nachdem dein potentieller Kunde nun einen Newsletter abonniert hat, sich deine Produkte angesehen hat oder sonstige Leads hinterlassen hat, hast du die Möglichkeit, ihn immer wieder News, Themen und Produkte über unterschiedlichste Wege zu unterbreiten und ihn zu einem Kunden zu machen.

4. Beigeistern

Nachdem du ihn nun zu deinen Kunden zählen kannst, sollte der Kaufabschluss nicht das Ende sein. Begeistere ihn immer wieder mit Mehrwerten, damit er zum einen ein regelmäßiger Kunde wird. Aber auch, dass er selbst zu einem Markenbotschafter wird und dich weiterempfiehlt – egal ob offline bei Freunden und Familie oder online durch Teilungen, Likes und Kommentare auf Social Media.

Fazit:

Marketing durchlebt seit einigen Jahren einen starken Wandel. Von der bekannten, nervigen Werbung im TV, Radio oder als dem lästiges Werbevideo bei Youtube, zu einer Instrument, um tägliche Probleme und Fragen von potentiellen Kunden mittels relevanten und nützlichen Inhalten zu beantworten.

Nebenbei wird durch Inbound Marketing bzw. Content Marketing Kompetenz aufgebaut – denn der potentielle Kunde nimmt nicht in erster Linie wahr, dass du ihm ein Produkt bzw. eine Dienstleistung verkaufen möchtest, sondern du sprichst/schreibst über die Themen, die ihn beschäftigen oder er bei einer Problemstellung nicht weiter weiß.

Die Lösung für sein Problem ist zum einen der Inhalt selbst, der (kostenlos) zur Verfügung gestellt wird, zum anderen natürlich auch dann deine Produkte oder Dienstleistungen, die er vielleicht dazu benötigt.

Aus meiner Sicht ist diese Entwicklung sehr gut, denn gute Werbung ist jene, die nicht sofort als Werbung erkannt wird!


Neugierig?

Dann sprechen wir darüber bei einem unverbindlichen Erstgespräch!

Aktuelle Blogbeiträge