5 Gründe, warum FACEBOOK für Unternehmen immer noch relevant ist

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Regelmäßig hört und liest man, dass Facebook zunehmend tot ist und Menschen die Plattform meiden bzw. nicht mehr nutzen.
 
Obwohl Kanäle wie Instagram, Snapchat und TikTok die vermeintlichen Stars im Moment sind, ist Facebook nach wie vor die größte Plattform. In Österreich nutzen 3,9 Millionen Menschen mindestens 1x pro Monat Facebook – davon sind 3 Millionen Menschen mindestens 1x pro TAG aktiv auf Facebook.
 
Natürlich hängt alles davon ab, ob deine Zielgruppe (zB. Alter) in diese Nutzer fällt, denn eines stimmt – Jugendliche und junge Erwachsene nutzen nicht unbedingt Facebook sondern oben genannte Plattformen.
 
Facebook hat auch einen Wandel durchgemacht. Das Öffnen der Facebook-App ist zur Routine geworden. Beim Frühstück konsumiert man Neuigkeiten aus der Welt, der Facebook-Gruppen und Freunde und lässt sich in den öffentlichen Verkehrsmitteln von den geteilten Inhalten unterhalten. Sprich Facebook hat sich zu einer Informationsplattform gewandelt – persönliche Inhalte von Freunden etc. sind wesentlich weniger geworden.

Warum ist Facebook noch für Unternehmen relevant?

1) Deine Zielgruppe ist auf Facebook

Du kennst deine Kunden und weißt ungefähr, wie alt deine Kunden sind? Wenn du zum Beispiel ein Top-Küchenstudio hast und deine Kunden zum großen Teil Zweiteinrichter sind, wirst du (aktuell) deine Zielgruppe nur zum kleinen Teil auf TikTok oder Snapchat finden.

Auf Instagram vielleicht eher – aber hier musst du den entsprechenden emotionalen Content (Bild/Video) kreieren, damit du hier erfolgreich bist.

Auf Facebook ist das Publikum hingegen „älter“ und sachliche Inhalte werden verstärkt konsumiert.

2) Reichweite für Unternehmen erhöhen

Unternehmen sollten sich dort aufhalten, wo ihre Zielgruppe zu finden ist. Dadurch, dass Facebook diese hohen Nutzerzahlen hat, die die Plattform täglich nutzen, kommt man um diese Plattform nicht umher.

Laufend geteilte Inhalte, die für Nutzer relevant, hilfreich und/oder nützlich sind, werden geklickt und geteilt.

Dazu benötigt man natürlich eine langfristig geplante Content-Marketing-Strategie, um die richtigen Inhalte aufzubereiten und zu verbreiten.

3) Facebook-Ads (Werbeschaltungen)

Ein Nachteil bei Facebook ist, dass die kostenlose, organische Reichweite stark gesunken ist, da der Mitbewerb im „Newsfeed“ immer stärker geworden ist. Man muss nur überlegen, dass nahezu jedes Unternehmen auf Facebook eine Seite hat, viele Facebook-Gruppen entstanden sind und natürlich auch noch Beiträge von Freunden gepostet werden. Das alles muss im Newsfeed Platz finden. Durch den Facebook-Algorithmus werden aber nur eben für den Nutzer relevante Beiträge gezeigt – Seiten die keine Interaktionen mehr bei Beiträgen haben verschwinden aus dem Newsfeed.

Daher funktioniert Facebook für Unternehmen aus unserer Sicht nur noch mit Werbeschaltungen, um die entsprechende Zielgruppe zu erreichen. Der Vorteil ist, dass man viele Möglichkeiten hat, um seine Zielgruppe (Alter, Region, Geschlecht, Interessen u.v.m.) zu hinterlegen. Dadurch werden neue Menschen erreicht, die dich bis dato noch nicht kannten. Natürlich funktioniert hier auch Re-Targeting hervorragend – sprich Personen, die mit einer vergangenen Werbeschaltung interagierten erneut anzusprechen.

Aus diesem Grund MUSS im Bereich „Facebook“-Marketing auch ein entsprechendes Budget für Werbeschaltungen vorgesehen werden, damit es überhaupt Sinn macht, dass zuvor Content zeitaufwendig produziert wird. Denn ohne Werbeschaltung wird er nur von wenigen Personen konsumiert und der Aufwand für die Erstellung des Contents ist aus unserer Sicht „umsonst“.

4) Content Marketing / Blog-News-Bereich

Zu einer ganzheitlichen Online-Marketing-Strategie gehört aus unserer Sicht Content-Marketing – sprich nützliche, relevante und hilfreiche Themen aufbereiten und auf der Website im Blog-/Newsbereich veröffentlichen. Diese Themen können aus dem Unternehmen, über Produkte aber auch allgemeine, zum Unternehmen passende Themen sein.

Diese Themen eignen sich hervorragend, um über Facebook geteilt zu werden und somit Nutzer auf deine Website geleitet werden. Wichtig ist, dass die Nutzer auf deiner Blogseite dann entsprechend sinnvoll weitergeleitet werden, damit aus Interessenten zukünftig vielleicht auch Kunden werden.

Auf Facebook ist man als Nutzer auch eher „gewohnt“, dass man über Links außerhalb der Plattform Web- und Blogseiten aufruft.

Zusätzlich wird bei Google der Effekt, dass mehr Menschen auf deine Website gelangen, positiv gewertet und deine organischen Zugriffe über Google steigen ebenfalls, da die von dir erstellten Themen besser ranken.

5) Konkurrenzanalyse

Du fragst dich, wie deine Mitbewerber auf Facebook werben und was sie vielleicht besser machen?

Seit einigen Jahren sind sämtliche Werbeschaltungen einer Facebook-Seite öffentlich zu sehen. Einfach auf der entsprechenden Facebook-Seite den Bereich „Seitentransparenz“ klicken und die Werbebibliothek öffnen.

Fazit:

Facebook ist nach wie vor relevant, sofern sich deine Zielgruppe darauf bewegt – daher musst du deine Zielgruppe kennen. Ist das der Fall, dann hast du mit Facebook sehr viele Möglichkeiten Menschen zu erreichen, die sich für deine Inhalte interessieren.


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